Umwelt sowie
Ver- & Entsorgung

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Eine Smart City versteht sich als nachhaltiger, lebenswerter und klimaresilienter urbaner Raum. Im Handlungsfeld Umwelt sowie Ver- und Entsorgung steht daher die Verbindung von ökologischer Verantwortung, effizienter Ressourcennutzung und digitaler Innovation im Mittelpunkt. Ziel ist es, Umwelt- und Klimaschutz durch datenbasierte, intelligente und vernetzte Lösungen aktiv zu unterstützen und die städtische Infrastruktur zukunftsfähig weiterzuentwickeln.


Ein zentraler Ansatz liegt in der Nutzung von Smart-City-Technologien zur Verbesserung der Umweltqualität und zur Stärkung der Klimaanpassung. Durch Sensorik, Datenplattformen und digitale Anwendungen können Umweltzustände besser erfasst, analysiert und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Beispiele sind intelligente Beleuchtungssysteme, die sich an Bedarf und Umweltsituationen anpassen, oder digitale Klima- und Umweltdaten, die als Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse dienen.


Ein besonderer Fokus liegt auf der klimaresilienten Stadtentwicklung. Digitale Werkzeuge unterstützen dabei, Hitzerisiken frühzeitig zu erkennen, kühle Orte sichtbar zu machen und städtische Räume besser an Extremwetterereignisse anzupassen. Gleichzeitig werden Grün- und Freiflächen durch digitale Monitoring-Ansätze besser geschützt und gepflegt. So entsteht eine datenbasierte Grundlage für eine vorausschauende und nachhaltige Stadt- und Umweltplanung.


Im Bereich Ver- und Entsorgung wird die Digitalisierung konsequent genutzt, um Prozesse effizienter, transparenter und ressourcenschonender zu gestalten. Der ASH setzt bereits heute auf digitale Lösungen – von der Online-Bestellung von Sperrmüll über digitale Abfuhrkalender bis hin zur vollständig elektronischen Behälterverwaltung. Auch Tourenplanungen in der Stadtreinigung und im Winterdienst werden digital unterstützt und optimiert. Zukünftig werden diese Systeme weiter ausgebaut und stärker miteinander vernetzt, um Ressourcen noch gezielter einzusetzen und Emissionen zu reduzieren.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der intelligenten Abfall- und Ressourcenwirtschaft. Digitale Systeme unterstützen die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Abfällen und schaffen die Grundlage für eine stärkere Kreislaufwirtschaft. Innovative Ansätze, etwa KI-gestützte Erkennung von Störstoffen oder digitale Wertstoffhöfe, verbessern die Qualität der Entsorgung und fördern nachhaltiges Verhalten. Ergänzend tragen Informations- und Bildungsangebote dazu bei, Abfallvermeidung und bewussten Ressourcenumgang in der Stadtgesellschaft zu stärken.
Darüber hinaus werden Umwelt-, Energie- und Mobilitätsthemen zunehmend miteinander verknüpft gedacht. Projekte im Bereich Wasserstoff, Sektorenkopplung oder nachhaltige Gewerbegebiete zeigen, wie digitale und technologische Innovationen zur Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stadt beitragen können. Auch Plattformlösungen und Apps spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie nachhaltige Angebote sichtbar machen und Anreize für klimafreundliches Verhalten schaffen.


Insgesamt verfolgt das Handlungsfeld Umwelt sowie Ver- und Entsorgung das Ziel, ökologische Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Lebensqualität durch digitale Innovationen zu stärken und Hamm zu einer klimaresilienten und zukunftsfähigen Stadt weiterzuentwickeln.

Geplant

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Projekte

In Umsetzung

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Projekte

Umgesetzt

14/20

Projekte

Projekte

Umwelt sowie Ver- und entsorgung

Werkbank Sektorenkopplung

KlimaAgentur Hamm

ways2work Hamm

Wasserstoff in der Smart City – Wasserstoffallianz Westfalen

Sensoren helfen Kurpark-Bäume zu erhalten

Erlebensraum Lippeaue – Augmented Reality App

Klimarobustes Gewerbegebiet

Circularity Scouts

Die Müll AG – Lern-App zum Thema Mülltrennung und Recycling

hamm: App

Digitale Wertstoffhöfe in Hamm

Wasserstoff in der Smart City – Wasserstoffallianz Westfalen

Schulwettbewerb mit der hamm: App

Interaktive Karte der kühlen Orte

Hitzerisiko­management in der Stadt (HEATS)

Quartiersspaziergänge digital: Schwammstadt erleben

KI-basierte Störstoff­erkennung in Verbindung mit einem Identsystem

Adaptive Beleuchtung

Sensoren für den Winterdienst

Stadtklima­analyse.DIGITAL

Projektneuigkeiten